„Signs of Life“: 100.000 Bilder für einen Wald

In einem Raum seiner Ausstellung „Signs of Life“ in der KWS Art Lounge NEWCOMER beantwortet Andreas Greiner mit Künstlicher Intelligenz die Frage, wie man sich Landschaftsbilder vorzustellen hat, wenn die meisten Organismen abgestorben sind.

Die errechneten Bilder könnten Erinnerungen an tote Wälder sein, sind in Wirklichkeit aber die digitale Vorstellung eines Waldes, auf der Grundlage eines Datensatzes von mehr als 100.000 Bildern, unter anderem aus dem Hambacher Forst und dem Białowieża-Urwald in Polen, dem letzten Urwald Europas.

Bei der Errechnung eines Waldbildes sei er von den Programmierern darauf aufmerksam gemacht worden, dass für die Kunst mit Künstlicher Intelligenz notwendige Rechenzentren sehr viel Energie verbrauchen, berichtete Andreas Greiner. Als ökologisch denkender Künstler setzt er sich daher aktuell unweit von Goslar für die Pflanzung von über 1000 Bäumen ein. Dies soll in Form von Patenschaften und in Zusammenarbeit mit den dortigen Schulen geschehen, um einen Beitrag zum Ausgleich der negativen CO2-Bilanz zu leisten.

In der Ausstellung „Signs of Life“. Foto: Frank Bertram

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